SV Friedersdorf 1920 e.V.

MZ - Nachbetrachtung 7.Spieltag LK 5

PR - Team, 06.10.2017

MZ - Nachbetrachtung 7.Spieltag LK 5

Die Mitteldeutsche Zeitung, Lokalteil Wittenberg, breitete den Dienstagspieltag noch einmal auf.

Geschrieben von: Werner Michaelis

Nach dem vergangenen Doppelspieltag trennt sich in der Landesklasse Staffel fünf allmählich die Spreu vom Weizen. Die beiden Spitzenteams SV Friedersdorf und Grün-Weiß Annaburg lassen sich momentan durch nichts und niemanden aufhalten, und führen mit fünf Punkten Vorsprung die Tabelle an. Dagegen wird am Ende des Klassements die Luft für die SG Ramsin und den VfB Gräfenhainichen schon ein wenig dünner.

Ein glückliches Händchen

Der Wörlitzer Trainer Werner Engelhardt wollte nicht zusehen, wie der Ramsiner Stefan Schulze in der Nachspielzeit (90.+5) der Partie zwischen Grün-Weiß Wörlitz und der SG Ramsin - beim Stand von 2:1 für die Parkstädter - zum Elfmeterpunkt schritt und die Riesenchance zum Ausgleich für den Tabellenletzten hatte.

Bis dato hatten die Gastgeber schon dreimal gewechselt und Keeper Nico Gensicke sich bei der Aktion, die zum Strafstoß führte, verletzt. „Da war guter Rat teuer. Wen stellen wir ins Tor?“, erinnerte sich Engelhardt. Er beorderte Alex Bolsdorf zwischen die Pfosten, und die Abwehrkante hielt tatsächlich den ersten Wörlitzer Saisonsieg fest. „Anschließend brachen hier alle Dämme“, erklärte der Übungsleiter mit noch reichlich zittriger Stimme. Denn 126 Zuschauer am Eisenhart „jubelten bis zum Abwinken“. Ramsins Coach Olaf Schaller war verständlicherweise nicht zum Jubeln aufgelegt und sagte: „Wir treten auf der Stelle. Uns fehlt ein Erfolgserlebnis.“ In zwei Wochen beim Sechs-Punkte-Match gegen den VfB Gräfenhainichen soll der Bock endlich umgestoßen werden: „Da müssen wir - ohne Wenn und Aber - als Sieger vom Platz gehen“, gibt sich Schaller kämpferisch.

Erster Derbysieg geht an den Dessauer SV 97

Auf dem Mosigkauer Sportplatz am Bahnhof wollten am Dienstagnachmittag immerhin 144 Zuschauer das Stadtderby zwischen dem heimischen TSV Mosigkau und dem Dessauer SV 97 sehen. Den Gästen aus den Kienfichten gelang der erste Derbysieg, und dazu gratulierte Mosigkaus Übungsleiter Rainer Müller ein wenig süß-sauer: „Wir führen nach drei Minuten und müssen anschließend den Sack zumachen, denn die erste Halbzeit ging klar an uns.“

Toni Gerngroß hatte nach 180 Sekunden zum 1:0 eingenetzt, und bis zur 64. Minute hielt die Mosigkauer Führung, dann gelang Philipp Markert der Ausgleich, und Stefan Habermann traf zum 2:1 für die Gäste. DSV Co-Trainer Marcel Merkel resümierte: „Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere Chancen genutzt, und deswegen ist der Sieg nicht unverdient.“

Auswärtssieg für den FC Stahl Aken

Nach einem glanzlosen und torlosen Auftritt am Sonnabend ließen die Kicker vom FC Stahl Aken beim 3:1-Auswärtssieg gegen den VfB Gräfenhainichen aufhorchen. Dagegen stehen die Kicker aus dem traditionsreichen Gräfenhainichener Sportforum auf einem Abstiegsplatz. Trotzdem gibt man sich beim VfB noch gelassen, und Mannschaftsleiter Uwe Büttner erklärt: „Dass wir verloren haben, ärgert uns gewaltig. Aber hier bleibt alles ruhig.“

Rot-Weiß Kemberg bleibt weiter ohne Sieg

Nach der 1:3-Niederlage gegen Rot-Weiß Kemberg blieb der SV Pouch-Rösa das fünfte Spiel in Folge ohne Sieg. Nach einem guten Start ist die Truppe von Trainer Hartmut Turnier bis auf Rang neun durchgereicht worden. „Erneut gut gespielt und verloren. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die vergangenen Spiele“, grummelte Co-Trainer Heiko Wittek.


Quelle:http://www.mz-web.de


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